Kategorie: Allgemeines

Green IT: 11 Tipps zur Umsetzung!

Wie wir in unserem letzten Beitrag: „Green IT: Zeit zum Umdenken“ schon erwähnt haben, möchten wir Euch nun 11 Tipps vorstellen, wie Ihr nachhaltig wirtschaften könnt. Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt und finden: Es lohnt sich, umzudenken. Bei den Tipps handelt es sich ausschließlich um Empfehlungen, die wir Euch mit auf den Weg geben möchten. Es lassen sich sicher nicht alle anwenden, aber der ein oder andere Punkt kann Euch bestimmt weiterhelfen.

Green IT: Umdenken lohnt sich!
Green IT: Umdenken lohnt sich!

 

1. IT-Geräte und WLAN abschalten

Das Abschalten spart viel Strom. Man sollte die Geräte wirklich nur anlassen, wenn das wirklich erforderlich ist. Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Steckdosen mit Ein- und Ausschalter, die man beim dauerhaften Betrieb mit elektrischen Geräten nutzen sollte.

2. Stand-by-Betrieb vermeiden

Um ein Gerät nicht komplett zu deaktivieren, ist es wohl ohne Frage die schnellste und bequemste Möglichkeit, den Fernseher, Computer etc. auf Stand-by-Modus laufen zu lassen. Doch auch das kostet Strom und somit auch Geld. Daher ist es ratsam, wie schon in Punkt 1, Geräte ganz auszuschalten.

3. Geräte zentralisieren

Dazu zählen zum Beispiel Drucker und Scanner. Es benötigt nicht jeder seinen Eigenen. Deswegen lohnt es sich, diesen für alle Mitarbeiter zu zentralisieren.

4. Multifunktionsgeräte anschaffen

Hier haben wir wieder das Beispiel des Druckers und Scanners. Statt mehr Energie mit zwei Geräten zu verbrauchen, lohnt sich die Umrüstung auf ein Multifunktionsgerät. Das spart nicht nur Platz, sondern in der Regel auch Energie.

5. Passenden Drucker wählen

Hier kann ein Vergleich nützlich sein. In den letzten Jahren haben Tintenstrahldrucker aufgeholt, denn sie verbrauchen nur noch 10-20 Watt, wohingegen ein Laserdrucker 300-400 Watt benötigt.

6. Serverstruktur minimieren

Wenn es möglich ist, lohnt es sich, Server zu virtualisieren. Das heißt, mehrere einzelne Server werden auf einen leistungsstarken Server übertragen.

7. Datenmanagement optimieren

Das kann man zum Beispiel durch Cloud-Services machen. „Cloud Computing“ nennt sich der neue Trend. So haben wir beispielsweise mit Confluence ein zentrales Speichermedium für unsere Daten gefunden. Auf diesem Wege können Programme und Funktionen des eigenen Computers in das Internet ausgelagert werden, wobei Speicherkapazitäten mit anderen geteilt werden. So reichen schon kleinere, teils rein mobile Geräte, um mit großen Datenmengen umzugehen.

8. Prozesse automatisieren

Eine weitere Möglichkeit ist es, IT-Prozesse automatisch ablaufen zu lassen (z.B. Backups). Diese verlaufen dann, wenn das System freie Kapazitäten hat, ab. Am besten ist es, wenn sie tagsüber im Hintergrund abgewickelt werden, damit nach Feierabend alles abgeschaltet werden kann.

9. Hardware dimensionieren

Ihr solltet genau planen, welche Geräte welcher Arbeitsplatz benötigt. Für die einfache Office-Nutzung, E-Mails abrufen und das Internet reicht oft schon ein Mini-PC aus. Dieser verbraucht nur ca. 15-25 Watt. Ein Desktop-Computer benötigt etwa 50-100 Watt und ein Laptop ca. 30-50 Watt. Noch sparsamer sind ThinClients. Diese bestehen aus einem Monitor, einer Tastatur, einer Maus und Kopfhörern. Per Remote-Desktop kann man dann auf den Server zugreifen. Die Vorteile sind ein geringer Energieverbrauch, leichte Administration und die Einsparung von Hardware.

10. Gebrauchte IT nutzen

Der Kauf von gebrauchter IT bietet einige Vorteile: Es werden weniger Ressourcen verschwendet, Elektroabfall wird reduziert, man spart Geld und kann sich die Geräte an die Anforderungen anpassen, indem man sie einfach aufrüstet.

11. Fragen

Wenn man sich doch lieber für ein neues Gerät entscheidet, lohnen sich Fragen: etwa, ob ein Gerät umweltfreundlich hergestellt wird, stromsparend läuft, sich gut recyceln lässt oder einen langen Lebenszyklus hat.

Alle Tipps sofort umzusetzen, ist wahrscheinlich sehr schwierig oder in manchen Situationen einfach nicht möglich. Das merken wir selbst auch. Doch auch kleine Schritte können Einiges bewirken und zielführend sein. So haben wir neben abschaltbaren Steckdosen uns auch für die Virtualisierung unserer Server entschieden, von vier Server auf einen. Die restlichen Server sind in einem Rechenzentrum, das von ökologischem Strom betrieben wird. Zudem arbeiten wir, soweit es geht, papierlos, außer es ist gesetzlich vorgeschrieben, wie bei Rechnungen zum Beispiel.

Falls Euch noch etwas dazu einfällt, dann hinterlasst uns doch ein Kommentar. 🙂

Euer Scitotec Team.

Green IT: Zeit zum Umdenken!

Das Thema des Klimawandels ist allgegenwärtig. Nun haben wir uns gefragt, wie wir als IT Unternehmen etwas für die Umwelt tun können. Bei unseren Recherchen sind wir schnell auf einen Begriff gestoßen: Green IT. Wir möchten Euch natürlich auch an diesem Thema mit Teil haben lassen und vielleicht entscheidet sich nach unseren Beitrag der ein oder andere unter Euch, von nun an nachhaltiger zu wirtschaften.

Green IT: Es ist Zeit um Umdenken!
Green IT: Es ist Zeit um Umdenken!

Das Ziel soll es sein, dass die Lebensgrundlage künftiger Generationen sichergestellt wird. Produkte und Dienstleistungen sollen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Wenn man natürliche Ressourcen effektiv nutzt, vermeidet man umwelt- und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. Das soll der Umsteuerung der globalisierten Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise dienen.

Es gibt das „Cradle-to-Cradle“-Konzept. Dazu zählen alle Rohstoffe, die entweder kompostierbar sind oder in einem geschlossenen industriellen Kreislauf verbleiben. So kann man sich für den Klimaschutz, die Ressourcenschonung, die biologische Vielfalt, die Armutsbekämpfung und für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Diese unternehmerische Art zu wirtschaften nennt man auch „Corporate Social Responsability“.

Doch was ist Green IT? Green IT hat den Zweck Ressourcen, Energie, CO2 und Kosten einzusparen, für eine nachhaltige IT. Das bedeutete einen energie-, umwelt- und ressourcenschonenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik. Die Beschaffung, Nutzung, Verwertung und Entsorgung von IT ist ein ganzheitlicher Ansatz. Das bedeutet eine schlanke Servicestruktur, ein übersichtliches Datenablagesystem und ein auf den Unternehmenszweck hin fokussierter Einsatz von Software.

Der Einsatz von überdimensionierter Soft- und Hardware bindet unnötig Ressourcen und erhöht den Bedarf an Energie. Die IT ist verantwortlich für zwei Prozent des menschengemachten CO2-Ausstoßes weltweit. Durch die immer höheren Anforderungen an die Bandbreite zur Datenübertragung, ist der Strombedarf erheblich gestiegen. Computer, Laptops und mobile Geräte – die Informationstechnik ist ein boomender energieintensiver Wirtschaftszweig. Die Erstellung von Computertechnik erfolgt mit hohem Energieaufwand, unter Einsatz einer breiten Palette von schadstoffhaltigen Substanzen und Verbundstoffen. Die Bestände mancher Elemente, wie etwa seltene Erden, schwinden weltweit.

Deshalb ist es auch für uns an der Zeit umzudenken. Durch die Etablierung einer nachhaltigen IT-Infrastruktur lassen sich nicht nur Kosten im Unternehmen senken, Ressourcen und Energie sparen, sondern ebenso klimaschädliche CO2-Emissionen reduzieren. Der Trend geht dahin, weniger Server aufzubauen, die aber mehr Leistung haben. Beim Kauf lohnen sich Fragen: etwa, ob ein Gerät umweltfreundlich hergestellt wird, stromsparend läuft, sich gut recyceln lässt oder einen langen Lebenszyklus hat. Die Beachtung von Umweltsiegeln hilft bei der Auswahl neuer Hardware. Bewertungen von Nichtregierungsorganisationen wie German Watch, Südwind und Greenpeace geben Orientierung. Es gibt ein Ranking von Greenpeace: Der „Guide to Greener Electronics“ bewertet 15 große IT-Firmen nach der Umweltfreundlichkeit ihrer Angebote. Gütesiegel sind hier der Blaue Engel, EU Ecolabel, TCO oder auch Hardware, die mit dem Energy Star ausgezeichnet wird.

Die weltweit größte Computerschau Cebit“ (14.-18.03.2016) in Hannover kann auch einiges zu diesem Thema liefern. Neben der Cebit gibt es eine Fachmesse Electronic Goes Green“ (06.-09.09.2016), die alle vier Jahre in Berlin stattfindet. Diese hat sich zur weltweit größten Fachtagung für Nachhaltigkeit in der Elektronik entwickelt.

„Life Cycle Thinking“ und „Life Cycle Engineering“ sind auch Themen in der IT-Forschung, etwa am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin (IZM). Forscher haben einen besonders umweltfreundlichen Computer entwickelt, der das „Ecolabel“ der EU bekommen hat. Der Iameco der irischen Firma „Micro Pro“ ist ein Touchscreen-PC mit Holzgehäuse und niedrigem Energieverbrauch. Dieser Rechner benötigt 70 % weniger Energie als ein herkömmlicher Rechner. Das gesamte Produktkonzept basiert auf Recycling. 98 % des Computers sollen wiederverwertet werden können.

Für alle, die von nun an auch umdenken wollen, haben wir in unseren nächsten Beitrag nützliche Tipps, um nachhaltiger zu wirtschaften. Falls Ihr noch Fragen zu diesem Thema habt, dann stellt sie uns einfach in den Kommentaren. Wir hoffen wir konnten einige von Euch zum Umdenken bewegen.

Euer Scitotec-Team.

IT-Sicherheit: 16 Tipps um sich richtig zu schützen

Wie in unseren letzten Beitrag: „Safer Internet Day“ schon angekündigt, werden wir Euch heute 16 Tipps zur IT-Sicherheit vorstellen. Denn eines ist deutlich: IT-Sicherheit betrifft nahezu jedes Unternehmen. Bei den Tipps handelt es sich lediglich um ein paar Anregungen von unserer Seite. Mithilfe eines IT-Sicherheitsexperten könnt Ihr das für Euch passende Konzept entwickeln.

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IT-Sicherheit ist wichtig, um Risiken vorzubeugen.

1. Guter Firewall- und Antivirenschutz

Ein guter Schutz ist wichtig, da es im Internet viele Schädlinge gibt, die auf Euren Computer zugreifen wollen.

2. Restriktive Zugangs- und Zugriffsrechte

Dazu gehören persönliche Passwörter, die regelmäßig geändert werden.

3. Geschützter Arbeitsplatz

Vertrauliche Dokumente müssen unter Verschluss gehalten werden. Ihr solltet Euch immer vom PC abmelden, wenn Ihr das Büro verlasst.

4. Sensibilisierung und Schulung von Mitarbeitern

Es ist wichtig, die Mitarbeiter mit dem Thema IT-Sicherheit vertraut zu machen. Wenn sie informiert sind, dann wissen die Mitarbeiter auch, worauf sie achten müssen und wie im Schadensfall reagiert werden muss.

5. Prüfung von externen Datenträgern

Zum Beispiel USB-Sticks auf Schadcodes.

6. Keine sensiblen Daten auf einen mobilen Medium speichern

Wenn beispielsweise ein geheimes Dokument auf einen USB-Stick gespeichert wird, dann ist die Gefahr größer, dass er verloren geht oder entwendet wird. Da diese meistens nicht extra geschützt sind, kann dann jeder auf dieses Dokument zugreifen.

7. Trennung privater und beruflicher Anwendungen

Firmengeräte sollten am besten nur für berufliche Zwecke verwendet werden. Der Zugang zu mobilen Endgeräten sollte ebenfalls verschlüsselt werden.

8. Updates

Alle Programme, die genutzt werden, sollten aktuell gehalten werden, um Sicherheitslücken zu schließen.

9. Permanente Überwachung der Systeme

Auch die Überwachung der firmeninternen Systeme ist von großer Bedeutung, damit Cyberattacken schnell entdeckt werden.

10. Regelmäßige Sicherung der Daten

Nicht weniger wichtig ist die Datensicherung. Daten sollten hierbei nicht nur einmal im halben Jahr gesichert werden, sondern am besten regelmäßig. Denn nichts ist ärgerlicher, als verlorene Daten, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Helfen können dabei Storage-Systeme – seien es Cloudspeicher oder spezielle Backup-Anwendungen – die dafür sorgen, dass in regelmäßigen Abständen alle Daten gesichert werden.

11. IT-Sicherheitsbeauftragter

Er hat die Verantwortung für Daten- und Informationssicherheit und erstellt ein Sicherheitskonzept. Dieses muss wie ein Maßanzug zum Unternehmen passen. Es sollte in jedem Fall eine Risikoanalyse und den Schutzbedarf beinhalten.

12. Ein Notfallkonzept erstellen

Wenn es dann doch einmal so weit ist und der Notfall ausgerufen wird, sollte auch ein entsprechendes Notfallkonzept nicht fehlen. Darin sollte geklärt werden, wie überhaupt ein Notfall definiert wird, wie bei einem Notfall reagiert werden soll und wer die entsprechenden Befugnisse hat.

13. Daten, die auf Papier festgehalten werden, richtig entsorgen

Manchmal lassen sich ausgedruckte Dokumente nicht vermeiden, gerade wenn es sich um offizielle Schreiben handelt. Wenn diese Unterlagen nicht mehr benötigt werden, sollte auf eine gerechte Entsorgung Acht gegeben werden, indem man beispielsweise Blätter in kleine Schnipsel zerkleinert.

14. Starke Authentifizierungsmaßnahmen

Hier soll ermittelt werden, ob eine Person wirklich der- oder diejenige ist, wer er oder sie vorgibt, zu sein. Dazu zählen zum Beispiel sichere Passwörter oder Fingerabdrücke.

15. Prozesse automatisieren

Um Hackern Steine in den Weg zu legen, sollten am besten keine Benutzerinformationen angelegt werden.

16. Bei Scitotec nachfragen 😉

Wir führen Beratungen zur IT-Sicherheit und Betriebsführungen von Webanwendungen durch. Wir prüfen die Hardware unserer Kunden und machen Updates und Sicherheitstests. Bevor eine Anwendung an einen Kunden übergeben wird, führen wir Stresstests und eine effektive Fehlerverfolgung durch, um mögliche Schwachpunkte zu erkennen und beheben. Für die Entwicklung unserer Software nutzen wir sichere Frameworks, die als Open Source von einer großen Entwickler-Community bereitgestellt werden. Durch unser agiles Team ist es uns möglich, schnell auf Sicherheitslücken zu reagieren und diese zu schließen.

Falls Ihr noch Hinweise zur IT-Sicherheit habt, dann gern her damit. Auch wenn Ihr Hilfe oder eine Beratung zum Thema benötigt, dann könnt Ihr Euch gern bei uns melden.

Euer Scitotec Team

Safer Internet Day 2016

Heute findet der Safer Internet Day statt, der seit 2008 jährlich am zweiten Tag der zweiten Woche im zweiten Monat veranstaltet wird. 1999 startete das Safer Internet Programm, das seit 2004 international vertreten ist. In Deutschland wird dieser Tag vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien getragen. Das diesjährige Motto ist: „Play your part for a better internet“. Ziel soll es sein, die Sicherheit im Internet zu erhöhen und ihr mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Angesprochen werden dabei Menschen aller Altersgruppen. Eine langfristige Sensibilisierung und Medienkompetenz für die Gefahren im Internet für Lehrer, Eltern und Kinder ist ebenfalls eines der Ziele. Umgesetzt wird das alles vom Verbund Safer Internet DE über die Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz. Dazu gehört zum Beispiel klicksafe.de. Offizielle internationale Seiten sind www.saferinternet.org und www.saferinternetday.org.

IT-Sicherheit sollte man nicht vernachlässigen!
Safer Internet Day: IT-Sicherheit sollte man nicht vernachlässigen!

Besonders in der IT-Branche muss man ständig auf dem Laufenden sein, um sich gegen die Cyberkriminalität zu wehren. Wenn man sich nicht rechtzeitig mit diesem wichtigen Thema beschäftigt, kann ein großer Schaden entstehen. Deshalb möchten wir anlässlich dieses Tages darauf aufmerksam machen. In 2016 wird die IT-Sicherheitslage dabei von sieben Themen bestimmt, die wir Euch hier kurz erläutern möchten.

1. Erpressung

Die Psychologie spielt bei diesem Punkt eine große Rolle. Bereits in der Vergangenheit hat es sich bewährt, den Opfern große Angst einzujagen. So wurde Lösegeld durch Software erpresst. Sogenannte „BKA-Trojaner“ oder auch „Polizeitrojaner“ drohen mit Verhaftungen und Strafzahlungen. Betroffene sind Endanwender, Unternehmen oder auch einzelne Opfer von Firmen können betroffen sein.

2. Hacktivismus

Hacker werden versuchen, Datenlecks zu verursachen, auszulösen und zu nutzen. Um möglichst öffentlichkeitswirksam zu schädigen, werden Hacktivisten ihre Angriffsmethoden systematisch ausweiten. Angestachelt werden sie vom Erfolg aktueller Angriffe, die belastende Informationen offenlegen. Ein großes Beispiel dazu ist der Angriff auf Sony.

3. IoT unter Beschuss

Durch die ungebremste Vernetzung aller technischer Geräte, wird die Zahl vernetzter Heimgeräte in den kommenden fünf Jahren jährlich um 67 Prozent steigen. Je mehr Geräte zum Einsatz kommen, desto wahrscheinlicher werden Gerätedefekte, Hacking-Angriffe oder Missbrauch. Groß angelegte Angriffe sind jedoch bisher nicht in Sicht.

4. Nachlässige Unternehmen

Weniger als die Hälfte der Unternehmen ist bis Ende 2016 ausreichend geschützt. Der Grund: fehlende Sicherheitsexperten.

5. Schädliche Onlinewerbung

Das Jahr 2015 war von einer hohen Anzahl an Malvertising-Angriffen geprägt. Die zunehmende Verbreitung von Werbeblockern zwingt die Cyberkriminellen allerdings dazu, sich neue Angriffswege zu suchen.

6. Mobile Schädlinge

Die Anzahl von mobilen Schädlingen wird auf etwa 20 Millionen anwachsen. In erster Linie ist dabei China betroffen. Bei drei von vier Apps handelt es sich um Malware. Im Google App Store liegt die Anzahl allerdings bei weniger als ein Prozent. Weltweit müssen wir uns jedoch darauf einstellen, dass mobile Zahlungsmöglichkeiten im Visier stehen werden.

7. Cyber Straftaten

In den kommenden zwölf Monaten muss es im Bereich der Gesetzgebung konkrete Änderungen geben. Diese müssen mehr Verhaftungen, Verurteilungen und erfolgreichere Strafverfahren mit sich bringen.

Wir hoffen, wir konnten Euch zeigen, dass man die Cyberkriminalität nicht unterschätzen sollte. Die Techniken der Hacktivisten werden sich immer an die neue Technologie anpassen, weswegen es wichtig ist, immer auf Angriffe vorbereitet zu sein. In unseren nächsten Beitrag wollen wir Euch ein paar Tipps für den passenden IT-Schutz geben. Wenn Ihr zu dem Thema: „Safter Internet Day“ noch Fragen habt, dann könnt Ihr sie uns in den Kommentaren stellen.

Euer Scitotec Team

WordPress Plugin: Contact Form 7

Kontaktformulare sind für unseren Unternehmensblog oder Website unerlässlich. Durch diese fällt es unseren Kunden leichter, uns zu kontaktieren. Deshalb wollen wir Euch heute das kostenlose Plugin Contact Form 7 für WordPress vorstellen. Mithilfe des Plugins könnt Ihr die Struktur von Formularen und Versandmails individuell erstellen und so ein ganz eigenes Erscheinungsbild Eures Formulars gestalten. Auch die Schriftfarbe- und Größe, Hintergrundbilder, Abstände, Rahmen und Hover-Effekte können ganz nach Belieben angepasst werden.

Download und Installation

Das Plugin erhaltet Ihr über den Link oder den Menüpunkt „Plugins“. Nach der Installation findet Ihr es im Backend bei „Formulare“. Contact Form 7 ist in Deutsch erhältlich. Dazu gibt es eine Anleitung, die allerdings nur in Englisch vorhanden ist. Nachdem Ihr das Plugin installiert habt, ist bereits ein einfaches Formular vorhanden.

Die Anwendung

Für alle, die wenige bis keine CSS- oder PHP-Kenntnisse besitzen, gibt es eine gute Nachricht, denn diese benötigt man nicht für die Erstellung eines Formulars. Jedoch empfehlen wir, Einarbeitungszeit einzuplanen. Da das Plugin viele Möglichkeiten der Gestaltung bietet, ist es wichtig, auszuprobieren und zu testen. Das Formular könnt ihr über das Backend anpassen und im Frontend begutachten und speichern.

Die Funktionen

Das Plugin beinhaltet einige hilfreiche Funktionen, die wir hier für Euch kurz zusammengefasst haben:

Radio Button:

Es gibt runde Checkboxen, die eine Mehrfachauswahl nicht ermöglichen. Hier kann also immer nur eine Option ausgewählt werden.

Zustimmung:

Das Zustimmungskästchen eignet sich zum Beispiel für die Zustimmung von AGBs.

Quiz:

Mithilfe des Plugins können auch Quizfragen erstellt werden. In das Feld „Quiz“ gibt man zuerst die Frage ein, macht dann einen senkrechten Strich dahinter und gibt die Antwort an. Das funktioniert zum Beispiel so: (Wie viel ist 3*3|9). Neben der Quizfrage wird ein Textfeld erstellt, in dem die Antwort eintragen kann.

Dateiupload:

Zudem gibt es die Möglichkeit, ein oder mehrere Dateianhänge einzubauen. An dieser Stelle kann zusätzlich der Dateityp und die maximale Größe festgelegt werden.

Wie Ihr seht, bietet das Formular-Plugin von WordPress viele Möglichkeiten. Um Euch einen visuellen Einblick in das Geschehen zu geben, haben wir hier ein kleines Erklärvideo von vimeo.com.

 

Bei weiteren Fragen sind wir natürlich gern für Euch da.

Euer Scitotec Team