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[Rückblick]: Branchentag der Thüringer Kreativwirtschaft 2016

Letzten Mittwoch war es soweit: am 31.08.2016 fand der Branchentag der Thüringer Kreativwirtschaft in Erfurt statt. Dazu lud die Thüringer Agentur für Kreativwirtschaft (THAK) ein und bot für alle, die selbst in der Kreativwirtschaft tätig sind oder sich dafür interessieren, eine Plattform zum Austauschen und Vernetzen, aber auch dafür, um die Kreativwirtschaft noch stärker ins Bewusstsein zu rufen. Eine gute Chance, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. So waren wir neben 13 anderen Unternehmen mit an der Minimesse beteiligt, die sich über den ganzen Tag erstreckte. Doch beginnen wir von vorne.

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Unser Stand auf der Minimesse

Noch bevor der offizielle Eröffnung begann, wurde der Branchentag von Hannes Mehring – Geschäftsführer der CrowdArchitects – mit dem Gründer- und Medienfrühstück eingeläutet. Hier gab es von 9 bis 12 Uhr nicht nur eine Stärkung, sondern auch die Gelegenheit, mit den anderen ins Gespräch zu kommen. In Gruppenarbeiten wurde schließlich auch der Frage nachgegangen, unter welchen Rahmenbedingungen Kreativunternehmen in Thüringen arbeiten. Die Ergebnisse wurden dann am Nachmittag im Couchtalk aufgegriffen und diskutiert.

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Ergebnisse aus der Gruppenarbeit im Rahmen des Gründer- und Medienfrühstücks

Nachdem sich gegen 12 Uhr peu à peu der Großteil der Teilnehmer einfand, eröffnete Norman Schulz, der Projektleiter der THAK, die Veranstaltung offiziell. Im Anschluss sprach auch Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, in seinem Grußwort über die Kreativwirtschaft in Thüringen. Dabei stellte er fest, dass es schwer sei, sie überhaupt zu fassen. Immerhin bestünde sie aus vielfältigen Bereichen wie IT, Design, Film, Musik und Text, die außer das „Siegel“ der Kreativwirtschaft, sonst weniger Gemeinsamkeiten haben. Oder?

Was also macht die Branche aus?

Das kreative Potenzial in Thüringen gilt es zu nutzen und auszubauen, da sind sich alle einig. Tiefensee fuhr fort, dass nicht nur die Großunternehmen in Ballungsgebieten wie Hamburg und Berlin kreativen In- und Output böten, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen in der Region. Allein in Thüringen haben ca. 90 % der Thüringer Unternehmen weniger als 10 Mitarbeiter.

Carsten Meyer von ART-KON-TOR in Jena knüpfte in seinem anschließenden Impulsvortrag an, dass es neben dem schöpferischen Akt auch die innovative Fähigkeit bräuchte, um wirklich kreativ zu sein. Im Couchtalk wurden unter anderem diese Aspekte nochmal in einer Fünferrunde aufgegriffen und genauer besprochen, bevor es dann zu den einzelnen Werkstätten ging.

Pausen gab es natürlich auch und die wurden gut genutzt, um sich auszutauschen oder die Aussteller bei der Minimesse zu besuchen. Wir hatten unseren Stand direkt in der Cafeteria, sodass wir uns mitten im Geschehen befanden. Der Branchentag bot für uns den perfekten Anlass, um unsere neue App SmartEcho vorzustellen. Mit der App wird es dem Nutzer ermöglicht, Feedback innerhalb von kürzester Zeit an einen Service-Anbieter zu schicken. Das Ganze erfolgt nicht nur in eine Richtung, sondern auch wieder zurück. Das heißt, auf das Feedback wird auch reagiert, so unsere Idee.

Anhand einiger Anwendungsfälle, die wir demonstriert haben, konnten wir so den Interessenten zeigen, was das Prinzip hinter SmartEcho und wie vielfältig einsetzbar das System ist. So kam u.a. ein Fahrkartenautomat zum Einsatz (ja, wir waren die mit der Eisenbahn ;)). Denn wer stand nicht schon mal vor dem Problem, dass der Automat kaputt ist und man nicht so richtig weiß, an wen man sich wenden soll oder ob es sich überhaupt lohnt bei einer Hotline anzurufen oder eine E-Mail zu schreiben. Denn selbst dann ist nicht sichergestellt, ob sich direkt jemand um mein Anliegen kümmert. Hier setzt SmartEcho an. Möglich macht es u.a. ein QR-Code, der sich am Objekt (in unserem Fall am Fahrkartenautomaten) befindet. Über diesen gelangt der Nutzer zu einem Eingabeformular, in welchem er relevante Informationen zum Problem mitteilen kann. Nach Absenden des Feedbacks wird das Anliegen über ein Ticketsystem vom Serviceanbieter verwaltet. Dieser kümmert sich und kann direkt auf die Problemmeldung reagieren.

Gegen 17 Uhr wurde im Debattierclub nochmal der Tag Revue passiert. Insgesamt empfanden wir den Branchentag als sehr gelungen. Er bot eine gute Plattform, um Themen aus der Kreativwirtschaft, aber auch die Kreativwirtschaft selbst zu diskutieren. Fest steht: Die Kreativwirtschaft ist eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen. Doch gleichzeitig muss sie noch stärker in der Wahrnehmung verankert werden, damit deutlich wird, wie wichtig sie wirklich ist. Der Branchentag hat in diese Richtung einen tollen Impuls gegeben! Danke an dieser Stelle! 🙂

Wir wünschen euch eine schöne Woche!

Euer Scitotec-Team

P.S. Wenn ihr weitere Informationen zu unserer App SmartEcho haben möchtet, schaut doch einfach mal auf unserer Website vorbei. Aber auch wir stehen euch natürlich jederzeit für Fragen und Hinweise zur Verfügung.

Und zum Abschuss kommen hier noch ein paar Eindrücke vom Branchentag.